Die Landeshauptstadt Potsdam feiert gemeinsam mit zahlreichen Initiativen und Organisationen den Weltmädchentag. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, wird der Platz vor dem Brandenburger Tor von 13 bis 17 Uhr zu einem Ort für Mädchen, junge Frauen, ihre Themen, ihre Stimmen und ihre Ideen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Unter dem Motto „Mutig, wütend, wunderbar!“ soll sichtbar werden, was Mädchen bewegt. Ihnen soll Raum für ihre Perspektiven gegeben werden. Gemeinsam will man ein Zeichen für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und ein sicheres Aufwachsen setzen.
Programm mit Tanz, Musik und Mitmachangeboten
Nach der offiziellen Eröffnung um 13:30 Uhr zeigt die Berliner Tanzgruppe Oblivion ihr Können. In einem offenen Gespräch geht es anschließend um das diesjährige Motto und um Erfahrungen von Mädchen und jungen Frauen im Alltag. Die Solokünstlerin Betty Beat sorgt mit Wunschliedern für musikalische Momente. Außerdem werden Grußbotschaften zum Weltmädchentag vorgestellt.
Den Abschluss bilden eine Performance und ein Hoola Hoop-Workshop der Potsdamer Künstlerin Ravynique sowie ein weiteres Musik-Set von Betty Beat.
Stimmen der Stadt
Noosha Aubel, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Potsdam, sagt: „Mut bedeutet, die eigene Stimme zu erheben. Wut kann ein wichtiger Antrieb sein, wenn etwas ungerecht ist und verändert werden soll. Und wunderbar ist jedes Mädchen genauso, wie es ist – mit seinen Ideen, Stärken, Fragen und Träumen.“ Der Weltmädchentag sei ein Tag, an dem junge Menschen zeigen könnten: „Wir sind da, wir haben etwas zu sagen und wir wollen unsere Stadt und unsere Gesellschaft mitgestalten.“
Stefanie Buhr, Beauftragte für Kinder- und Jugendinteressen der Landeshauptstadt Potsdam, erklärt, man wolle am Weltmädchentag nicht nur über Mädchen und junge Frauen sprechen, sondern vor allem mit ihnen. Diese Vielfalt und Selbstbestimmung wolle man in Potsdam stärken und darüber sprechen, was sich in der Stadt noch verändern müsse.
Hintergrund und Organisatoren
Der Weltmädchentag macht weltweit darauf aufmerksam, dass Mädchen und junge Frauen noch immer mit Benachteiligung, Diskriminierung und Gewalt konfrontiert sind. Gleichzeitig ist er eine Gelegenheit, ihre Stärken, ihre Kreativität und ihre Perspektiven sichtbar zu machen. In Potsdam soll er ein Tag zum Mitmachen, Austauschen, Ausprobieren und Feiern sein.
Organisiert und unterstützt wird der Tag von freien Trägern und Kooperationspartnerinnen: dem Mädchen*treff Zimtzicken in Trägerschaft des Autonomen Frauenzentrums, der Kontakt und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit in Brandenburg (KuKMA), Wildwuchs Streetwork in Trägerschaft des SPI, Chillout e. V., dem Kinder- und Jugendbüro Potsdam in Trägerschaft des Stadtjugendrings Potsdam e.V., der Medienwerkstatt Potsdam in Trägerschaft des fjs e.V., dem AWO Büro Kinder(ar)mut, dem Verein Kultür Potsdam (Neue Kulturwege e.V.) sowie Andersartig e.V.
Quelle: Stadt Potsdam







