Das Museum Barberini in Potsdam zeigt die Ausstellung „Die Impressionisten. Monet, Morisot, Renoir und ihr Netzwerk“. Mit dieser Ausstellung begeht das Museum Barberini sein zehnjähriges Jubiläum.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus einer kleinen Gruppe radikaler Maler die wohl beliebteste Kunstrichtung der Moderne wurde. Claude Monet, Berthe Morisot und ihre impressionistischen Mitstreiter veränderten den Blick auf Licht und Farbe. Zugleich schufen sie ein Netzwerk aus Freunden, Förderern und Sammlern, das ihre Werke um die Welt trug.
Die Ausstellung widmet sich dem Beziehungsgeflecht, das diese Kunst durchgesetzt hat.
Schriftsteller wie Émile Zola oder Octave Mirbeau unterstützten die Künstler mit Rezensionen. Neue Käuferschichten identifizierten sich mit dem Aufbruch in der Malerei. Einige, wie der Kaufhausbesitzer Ernest Hoschedé und der Opernsänger Jean-Baptiste Faure, begannen, impressionistische Kunst im großen Stil zu kaufen. Die Pariser Weltausstellungen und Paul Durand-Ruels Galerien in Paris und New York verliehen den Impressionisten internationale Resonanz.
Gemälde der Sammlung Hasso Plattner werden im Dialog gezeigt mit Werken aus Museumssammlungen wie dem Art Institute of Chicago, der National Gallery, London, dem Metropolitan Museum of Art, New York, dem Musée d’Orsay, Paris und dem National Museum of Western Art in Tokio.
Quelle: Museum Barberini







