Potsdam: Gutachten sieht keinen Zusammenhang zwischen Todesfall und Schließung der Gefäßchirurgie

Wegweiser des Klinikums Ernst von Bergmann zu Zentraler Notaufnahme und Kinder-Notaufnahme
Klinikum Ernst von Bergmann (Symbolbild) · Foto: geradepassiert-potsdam.de

Zum Todesfall vom 26. August 2026 am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam liegt inzwischen eine gutachterliche Bewertung vor. Untersucht wurde, ob ein Zusammenhang zwischen der Schließung der stationären Gefäßchirurgie und dem Tod des Patienten bestand.

Brigitte Meier, Vorsitzende des Aufsichtsrates, erklärt: „Nach dem Ergebnis der gutachterlichen Prüfung besteht kein Zusammenhang zwischen dem Todesfall und der Schließung der stationären Gefäßchirurgie am Klinikum Ernst von Bergmann.“ Das Gutachten liege dem zuständigen Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg als Aufsichtsbehörde vor.

Die beauftragte Rechtsanwaltskanzlei setze die Untersuchung der strukturellen und organisatorischen Folgen der Schließung der stationären Gefäßchirurgie fort. Diese Prüfung sei noch nicht abgeschlossen, so Meier.

Dr. Christian Unzicker, Geschäftsführer des Klinikums Ernst von Bergmann, ergänzt: „Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen. Wir wissen, dass eine gutachterliche Klärung den Verlust eines Menschen nicht lindern kann. Wir stehen für eine transparente Aufarbeitung und gerade mit Blick auf die Angehörigen war es uns wichtig, die Frage nach einem möglichen Zusammenhang sorgfältig und unabhängig prüfen zu lassen.“

Quelle: Klinikum Ernst von Bergmann