Die Landeshauptstadt Potsdam hat ihre Verwaltungsstrukturen überprüft und sich für eine Neuordnung der Geschäftsbereiche 1 und 3 entschieden. Ziel ist es, die Organisation an die heutigen und künftigen Anforderungen an eine moderne, leistungsfähige und krisenfeste Stadtverwaltung anzupassen. Mit den Neubesetzungen der Leitungspositionen ist zugleich eine Weiterentwicklung der fachlichen Profile der beiden Bereiche ab dem 1. Juli 2027 verbunden.
„Eine leistungsfähige Verwaltung muss sich regelmäßig fragen, ob ihre Strukturen noch zu den Aufgaben und Herausforderungen passen, vor denen die Stadt steht. Dabei geht es nicht um Veränderung um ihrer selbst willen, sondern um klare Verantwortlichkeiten, wirksame Steuerung und die Fähigkeit, auch künftig verlässlich für die Menschen in Potsdam zu arbeiten“, erklärt Oberbürgermeisterin Noosha Aubel.
Auch die Krisenresilienz der Verwaltung spielt dabei eine wichtige Rolle. Die neue Struktur soll dazu beitragen, Verantwortung und Steuerungsaufgaben auf mehreren Schultern zu verteilen und die Gesamtverwaltung auch in besonderen Belastungs- und Krisensituationen handlungsfähig zu halten.
Geschäftsbereich 1: Finanzen, Immobilien, Ordnung und Sicherheit
Die Leitung des Geschäftsbereichs 1 wird mit dem künftigen Portfolio der Fachbereiche Rechnungswesen und Steuern (11), Ordnung und Sicherheit (32), Feuerwehr (37) sowie Kommunaler Immobilien Service (KIS) ausgeschrieben. Damit sollen finanzwirtschaftliche Steuerungs- und Koordinierungsaufgaben innerhalb der Verwaltung weiter gestärkt und gebündelt sowie zentrale Aufgabenfelder für die Handlungsfähigkeit und Sicherheit der Stadt zusammengeführt werden.
Geschäftsbereich 3: Soziales, Gesundheit, Wohnen und Arbeit
Die Leitung des Geschäftsbereichs 3 wird zum 1. Juli 2027 ausgeschrieben. Der Bereich soll künftig die Themen Gesundheit (33), Soziales und Inklusion (38) sowie Wohnen, Arbeit und Integration (39) bündeln. Zum Profil gehört auch die herausragende Bedeutung des städtischen Klinikums für die gesundheitliche Versorgung in Potsdam. Die Aufgaben sind entlang der Lebenslagen der Menschen ausgerichtet und stellen die Perspektiven der Potsdamerinnen und Potsdamer stärker in den Mittelpunkt.
Ausschreibung Mitte Oktober
Die Landeshauptstadt steht wie viele Kommunen vor veränderten gesellschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Anforderungen. Gleichzeitig wachsen die Erwartungen an eine effiziente und bürgerorientierte Verwaltung. Der Verwaltungsvorstand verfolgt daher das Ziel, Strukturen und Verantwortlichkeiten so auszurichten, dass die Stadt ihre Aufgaben wirksam, verlässlich und resilient erfüllen kann.
Die Ausschreibung der beiden Geschäftsbereichsleitungen soll nach der Entscheidung durch die Findungskommission, in der die Stadtverordneten mit der Landeshauptstadt beraten, also Mitte Oktober, erfolgen.
Quelle: Stadt Potsdam







