Potsdam: Expertenführung zu den Sandsteinskulpturen des Neuen Palais

Marmorskulptur einer Frau auf einem Löwen neben einem Springbrunnen
Skulptur im Schlosspark (Symbolbild) · Foto: geradepassiert-potsdam.de

Im März 2025 begann der Abbau der Attikaskulpturen am Theaterflügel des Neuen Palais in Potsdam. Die Figuren stehen nun eng beisammen auf der Mopke am nördlichen Seitenflügel oder gegenüber in den provisorischen Schauern der freiberuflichen Restaurator:innen. Die etwa vier Meter hohen Riesen können dort fast Aug in Aug betrachtet werden.

Die Führung „Hautnah: Auf Augenhöhe mit den kolossalen Sandsteinskulpturen des Neuen Palais“ leiten Skulpturenkustodin Dr. Silke Kiesant und Restaurator Robert Kannis, beide SPSG.

Aus der Nähe lässt sich feststellen, wie kunstvoll und markant viele Figuren gearbeitet wurden, obwohl Details in luftiger Höhe vermeintlich gar nicht zu erkennen sind. Einige der Kolosse sind nur flüchtig und grob ausgearbeitet, andere gehören zu den bedeutendsten Werken des späten friderizianischen Rokoko.

Die Führung lädt dazu ein, Einzelheiten zu betrachten und die Themen aus der antiken Götterwelt zu analysieren, die noch längst nicht alle erschlossen sind. Zudem stellt sich die Frage, ob sich eine Verbindung zum monumentalen Gästeschloss Friedrichs des Großen erkennen lässt, das nach dem Siebenjährigen Krieg von 1763 bis 1769 errichtet wurde.

Auch den derzeit tätigen Restauratoren kann über die Schulter geschaut werden. Erläutert werden aktuelle Anforderungen an die Restaurierung der Sandsteinskulpturen.

Treffpunkt ist der Ehrenhof Neues Palais, Am Neuen Palais, 14469 Potsdam. Die Veranstaltung ist rollstuhlgeeignet.

Anreise: Die Haltestelle „Potsdam, Neues Palais“ wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht. Für PKW und Busse gibt es gebührenpflichtige Stellplätze auf dem Parkplatz P3 – Am Neuen Palais für 12 €, ermäßigt 10 €.

Ermäßigten Eintritt erhalten Inhaber:innen der Jahreskarte Schlösser. Die Regularien für freien Eintritt für SPSG-Veranstaltungen gelten bei dieser Veranstaltung nicht.

Quelle: Stiftung Schlösser Veranstaltungen