Vier Persönlichkeiten, die sich über viele Jahre in besonderer Weise für das kulturelle und gesellschaftliche Leben Potsdams engagiert haben, haben sich heute in das Goldene Buch der Landeshauptstadt eingetragen. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel würdigte damit Marie-Luise Glahr, Markus Wicke, Carla Villwock und Jörg Näthe für ihren langjährigen persönlichen Einsatz und ihre Verdienste um die Stadt. Die Würdigung fand im Rahmen eines Empfangs der Landeshauptstadt Potsdam im Foyer des Nikolaisaals statt.
„Eine Stadt lebt nicht allein von ihren Institutionen, ihren Gebäuden und ihrer Geschichte. Sie lebt von den Menschen, die Verantwortung übernehmen und ihre Zeit und ihre Ideen für die Gemeinschaft einsetzen. Marie-Luise Glahr, Markus Wicke, Carla Villwock und Jörg Näthe stehen beispielhaft für dieses Engagement. Mit ihrer Arbeit haben sie Kultur, Geschichte, Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Potsdam über viele Jahre geprägt. Dafür gebührt ihnen unser besonderer Dank und unsere Anerkennung“, sagte Oberbürgermeisterin Noosha Aubel.
Die Geehrten und ihr Engagement
Marie-Luise Glahr engagiert sich seit vielen Jahren für die Potsdamer Bürgerstiftung und steht für Projekte, die Begegnung, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Unter ihrem Engagement entstanden und wachsen Initiativen, die Menschen zusammenbringen und ihnen ermöglichen, ihre Stadt aktiv mitzugestalten.
Markus Wicke prägt seit zwei Jahrzehnten als Vorsitzender den Förderverein des Potsdam Museums. Der Verein unterstützt das Museum unter anderem bei Ankäufen, Restaurierungen und Projekten zur Vermittlung der Potsdamer Stadtgeschichte.
Carla Villwock ist seit Jahrzehnten im Brandenburgischen Kulturbund engagiert. Ihr Wirken steht für die Förderung von Kunst und Kultur, für kulturelle Begegnung und für die Schaffung von Räumen, in denen Menschen Kultur gemeinsam erleben und gestalten können. Ein Beispiel dafür ist das Museumshaus „Im Güldenen Arm“.
Jörg Näthe hat als langjähriger Inselgärtner die Potsdamer Freundschaftsinsel über Jahrzehnte geprägt. Sein fachlicher und persönlicher Einsatz trug maßgeblich zur Bewahrung und Weiterentwicklung des Gartendenkmals bei. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Gärtnerberuf setzt er sich für den Erhalt der Freundschaftsinsel als Garten- und Kulturort ein.
Bedeutung des Goldenen Buchs
Mit der Eintragung würdigte die Landeshauptstadt besondere Verdienste um Potsdam. Das Goldene Buch dokumentiert seit vielen Jahrzehnten Begegnungen und Ehrungen von Persönlichkeiten, die für die Stadt eine besondere Bedeutung haben.
„Das Goldene Buch bewahrt nicht nur Namen und Unterschriften. Es erinnert auch daran, dass unsere Stadtgeschichte von Menschen geschrieben wird, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und etwas bewegen. Heute kommen vier sehr unterschiedliche Lebenswege zusammen. Was sie verbindet, ist ihre außergewöhnliche Verbundenheit mit Potsdam und ihr jahrzehntelanger Einsatz für unsere Stadt“, so Noosha Aubel.
Quelle: Stadt Potsdam







