Potsdam: „Spring Is Possible“ von bodybody in der fabrik Potsdam

Metallgitter-Installation mit goldenen Figuren am Standort der Garnisonkirche
Installation an der Garnisonkirche (Symbolbild) · Foto: geradepassiert-potsdam.de

Auf einer leeren, quadratischen Bühne mit integriertem Kreidekreis entfaltet sich in Potsdam eine konzertante Tanzperformance: „Spring Is Possible“ von der Company bodybody. Laut Spielplan der fabrik Potsdam führen vier Performer ein kathartisches Ritual auf, das zwischen E-Gitarre, Schlagzeug, der Stimmkraft einer Sopranistin und den tranceartigen Bewegungen einer Tänzerin schwankt.

Klänge zwischen Oper, Techno und Pop

Die Klanglandschaften des Stücks seien mal perkussiv, mal repetitiv, aber stets mitreißend, leicht und energiegeladen. Als Inspirationen werden Anna Meredith, David Byrne und Igor Stravinsky genannt. Opern-, Techno- und Pop-Klänge verschmelzen demnach zu einem Ganzen.

Die Company bodybody

Hinter bodybody stehen Dag Taeldeman und Andrew Van Ostade. Die beiden haben bereits Musik für verschiedene Theaterproduktionen und Filme komponiert. In ihren Arbeiten verbinden sie Konzert, Tanz und Körpertheater. Sie schaffen interdisziplinäre Soundscapes, die von Techno-Beats bis zu opernhaften Arien reichen.

In enger Zusammenarbeit mit dem Choreografen Matteo Sedda und der Sopranistin Lies Vandewege entwickelt das Kollektiv Ritual-Performances mit kathartischer Wirkung. Die international gefeierten Arbeiten verwandelten die Bühne in einen Raum für performative Konzerte.

Mitwirkende und Dauer

Konzept, Musik und Regie stammen von Dag Taeldeman und Andrew Van Ostade. Kreation und Performance liegen bei Matteo Sedda, Dag Taeldeman, Lies Vandewege und Andrew Van Ostade. Matteo Sedda berät bei der Choreografie, Lies Vandewege übernimmt die Stimme. Für das Licht ist Jelle Moerman verantwortlich, für den Ton Bart Vincent. Produktion, künstlerische Begleitung und Tourorganisation verantwortet Floria Lomme.

Die Aufführung dauert 60 Minuten.