Eine Arbeit zum Außenhandel der DDR hat die Jury überzeugt: Lena Senoner erhält den „Preis für Unternehmensgeschichte 2026“ der in Frankfurt am Main ansässigen Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. (GUG).
Senoner hatte sich mit ihrer Dissertation „Das Geschäftsgebaren und die Handlungsspielräume der DDR-Außenhandelsbetriebe“ für den Preis beworben. Die Arbeit entstand am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) in der Abteilung Wissen – Wirtschaft – Politik. Betreut wurde sie von Professor Dr. André Steiner (ZZF Potsdam).
Dank der hohen Qualität ihrer Studie setzte sich Senoner gegen die anderen Bewerbungen durch. Bewertet wurden diese von einer unabhängigen Jury aus den Wirtschaftshistoriker*innen Prof. Dr. Monika Poettinger, Prof. Dr. Mark Spoerer und Prof. Dr. Dieter Ziegler.
Lena Senoner wurde im Juni 2026 an der Universität Potsdam promoviert. Zuvor hatte sie an der Goethe-Universität Frankfurt einen Bachelor- und einen Master-Abschluss in Geschichte erworben sowie an der Universität Mainz einen B.Sc. in Wirtschaftswissenschaften absolviert. Seit Abschluss ihrer Promotion arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZZF Potsdam in der Abteilung Wissen – Wirtschaft – Politik. Dort befasst sie sich mit einem Projekt, das die Entwicklung anthroposophisch geprägter Unternehmen in Deutschland im 20. Jahrhundert untersucht.
Die feierliche Übergabe des Preises findet im März 2027 im Rahmen der Öffentlichen Vortragsveranstaltung der GUG statt. Senoners Dissertation erscheint als Teil der Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte (ZUG) im Verlag DeGruyter.
Quelle: Leibnizzentrum historische Forschung







