Die FH Potsdam ist mit dem Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der Veranstaltung „Cheers – Willkommen und Abschied“.
Vergeben wird die Auszeichnung im Zuge des Professorinnenprogramms 2030, des zentralen Instruments von Bund und Ländern, um die Gleichstellung von Frauen und Männern an Hochschulen zu fördern. Die Fachhochschule Potsdam (FHP) gehört damit zu den bundesweit 39 ausgezeichneten Hochschulen, deren Gleichstellungskonzepte das Begutachtungsgremium besonders überzeugten.
Dr. Hauke Plaßmann, Leiter des Referats Wissenschaftliche Karriereförderung, Studentische Angelegenheiten, Studierendenwerke, Chancengleichheit, Digitalisierung und Bibliotheken im brandenburgischen Wissenschaftsministerium, würdigte in seiner Laudatio das Engagement der FHP für Gleichstellung und Frauenförderung in der Wissenschaft.
Dank der Gleichstellungsbeauftragten
Sandra Cartes, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der FH Potsdam, bedankte sich im Namen der Hochschule für die Auszeichnung und die damit verbundene Bestätigung für die Herangehensweise der FHP, sowohl auf die Veränderung von Rahmenbedingungen und Strukturen zu setzen als auch auf individuelle Förderung. Sie wies darauf hin, dass Geschlecht weiterhin eine Rolle für eine wissenschaftliche Karriere spiele.
Gerade in Zeiten knapperer Kassen und gesellschaftlicher Veränderungen, die dazu führten, dass Gleichstellungsziele infrage gestellt würden, sei die breite Unterstützung in der FHP für das Anliegen der Gleichstellung besonders wichtig, betonte sie.
Bisherige Erfolge im Professorinnenprogramm
Die FHP war in den vier bisherigen Programmrunden des Professorinnenprogramms erfolgreich (2009, 2014, 2019 und 2025). Insgesamt konnten in den vergangenen 16 Jahren sieben Professorinnen gefördert werden, drei weitere kommen nun noch hinzu.
Die bislang aufgrund der Bund-Länder-Förderung im FHP-Haushalt frei gewordenen Mittel wurden in gleichstellungsfördernde Maßnahmen investiert und trugen zu einem großen Gleichstellungsschub bei. 2026 ist die FHP eine Hochschule mit im Bundesvergleich überdurchschnittlich hohem Frauenanteil bei den Professuren, Lehrenden und Studierenden. Sie ist hinsichtlich Familienfreundlichkeit vorbildhaft aufgestellt und verhandelt disziplinenübergreifend Genderaspekte in der Lehre und der Forschung.
Quelle: FH Potsdam y







